Beinahe jede Frau hat schon einmal von fülligen, langen Haaren geträumt, aber nicht jeder Frau ist dies auch von Natur aus gegönnt oder es dauert Jahre bis das eigene Haar die gewünschte Länge erreicht hat.
Transvestiten und Hollywood-Stars nutzen die Vorteile von Haarverlängerungen, auch genannt Extensions, schon seit Jahren für sich, inzwischen greifen nun auch vermehrt „normale“ Frauen auf diese einzigartige Erfindung zurück.
Es gibt die Extensions natürlich in allen erdenklichen Farbtönen, von Hellblond bis Tiefschwarz, aber auch bei Haarverlängerungen gibt es große Unterschiede in Material, Herkunft, Verarbeitung und Methode.
Materialien der Extensions
Extensions aus Kunsthaar, wie Polyester oder Polyamid, sind sehr günstig, allerdings nicht für eine permanente Haarverlängerung geeignet, da diese durch häufiges Waschen, Bürsten, Fönen usw. schnell Ihren Glanz verlieren und sich verknoten oder verfilzen können.
Eine permanente Haarverlängerung sollte daher aus Echthaar hergestellt sein. Qualitativ hochwertige Echthaarextenions bestehen hierbei aus Schnitthaar bzw. Remi Haar, hierbei bleibt die natürliche Schuppenschicht intakt und in Wachsrichtung erhalten und sie werden nicht mit Silikonen überzogen. Silikone verleihen dem Haar einen kurzfristigen Glanz sowie Geschmeidigkeit, diese gehen durch den täglichen Gebrauch wie Waschen und Fönen aber schnell verloren, so dass auch hier Verfilzungen auftreten können.
Herkunft der Extensions
Asiatische Haare werden sehr häufig verwendet, da Sie ein großes Angebot darstellen und daher sehr günstig sind. Es ist aber sehr viel dicker als unser eigenes Haar uns hat einen anderen Querschnitt, um es unseren europäischen Haaren anzupassen wird es daher häufig aggressiv mit chemischen Mitteln behandelt.
Indisches Haar wird selten chemisch vorbehandelt, da es unserem europäischem Haar sehr ähnlich ist.
Das seltenste und daher voll teuerste, ist das europäische Haar, es hat die Qualitäten und Eigenschaften unserer eigenen Haare und muss daher nicht chemisch behandelt werden.
Methode der Extensions
Haarverlängerungen können als Einzelsträhnen, verbunden durch Bondings, oder als Tressen zusammengenäht angeboten werden. Die Bondings der Einzelsträhnen dienen der Verbindung mit dem Eigenhaar.
Einzelsträhnen können meist nur durch einen qualifizierten Friseur richtig eingearbeitet werden.
Bei den Tressen hingegen gibt es auch Möglichkeiten für den schnellen, privaten Gebrauch zu Hause.
Die wohl bekannteste Methode ist hier die High Speed Selector – Methode, die Bondings werden mit Hilfe einer Wärmezange erhitzt und das thermoelastische Polymer wird zähflüssig und kann so um das Eigenhaar gedreht werden, das Material härtet sofort wieder aus.
Eine weitere Methode ist die Ultraschallmethode, bei der die Keratinplättchen kurzzeitig erhitzt werden und so mit dem Eigenhaar fest verbunden werden.
Die wohl günstigste und schonendste Methode für das Eigenhaar sind die Clip-In Extenions. Hier sind die Tressen an einen Metallclip genäht, wodurch Sie sich einfach wie eine Haarspange in das Eigenhaar klemmen lassen und können genauso schnell wieder entfernt werden können. Sie sind dadurch wiederverwendbar und pflegeleicht.
Alle Extensions können je nach Material gefärbt, gewaschen und gestylt werden. Sie sind demnach eine super Variante, die eigenen Haare, je nach Methode dauerhaft oder für den einen ganz besonderen Abend, aufzupeppen.